Kunstdenkmäler in der DDR.
Bezirke Dresden, Karl-Marx-Stadt, Leipzig

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Buchbeschreibung
Leipzig : Edition Leipzig, 1989.
2., verb. Aufl.
gebundene Ausgabe mit illustr. Umschl. 34, 471 S. mit 352 Abb. auf Tafelseiten, Kt.,
ISBN-10: 3361002494 (3-361-00249-4)
ISBN-13: 9783361002494 (978-3-361-00249-4)
Archiv-Ex. VEB Edition Leipzig, Umschl. leicht berieben. - Das Handbuch möchte keine Kunstgeschichte einer Landschaft bringen. Es vereint vielmehr ein ausgewähltes Bildmaterial der architekturgeschichtlich bedeutsamsten und schönsten Bauwerke und ihrer Innenausstattung. Neben dem Abriß der kunsthistorischen Entwicklung enthält der Band im Anhang notwendige Angaben zu den abgebildeten Werken, eine Chronologie sowie ein Künstlerverzeichnis, die dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung Rechnung tragen. Außerdem orientiert eine Karte am Schluß des Bandes über die behandelten Orte. - Die Bezirke Dresden, Leipzig und Karl-Marx-Stadt umfassen das Gebiet, welches wir seit dem Wiener Kongreß von 1815 mit dem historischen Namen Sachsen zu bezeichnen gewohnt sind, unter Anfügung einiger Landstriche im Osten, Norden und Westen, die nach 1945 hinzukamen. Die geographischen Grenzen dieses Gebietes werden im Süden ungefähr vom Kamm des Elstergebirges, des Erzgebirges und den Höhenzügen des Eibsandsteingebirges bis hin zum Zittauer Gebirge gebildet. Im Osten bildet der Lauf der Lausitzer Neiße die Grenze. Bei Steinbach verläßt sie diese in einem rechten Winkel und verläuft in ostwestlicher Richtung bis zur Elbe bei Mühlberg. Dieser Teil der Grenze ist durch keinerlei natürliche Gegebenheiten vorbestimmt. In nordwestlicher Richtung folgt die Grenze sodann dem Lauf der Elbe, die östlich des Stromes gelegenen Teile des Kreises Torgau mit einschließend, schwenkt darauf in südwestliche Richtung um Delitzsch herum und verläuft dann in nordsüdlicher Richtung ohne Anlehnung an natürliche Gegebenheiten bis in die Höhenzüge des Vogtlandes wieder bis zum Elstergebirge hin, wo Erzgebirge, Frankenwald und Thüringer Wald zusammentreffen. Die drei Bezirke haben, außer untereinander im Norden mit dem Bezirk Cottbus, dem Bezirk Halle im Nordwesten und mit dem Bezirk Gera im Südwesten, in politischer Hinsicht gemeinsame Grenzen mit der Bundesrepublik Deutschland (im äußersten Südwesten gegen Bayern), mit der CSSR in der ganzen südlichen Ausdehnung, an der Neiße mit der Volksrepublik Polen. In landschaftlicher Hinsicht hat das Gebiet Anteil an der Zone der deutschen Mittelgebirge und der norddeutschen Tiefebene. Vom Kamm des Erzgebirges ab senkt sich das Land langsam nach Norden und leitet über ein bewegtes Hügelland in ganzer Breite in die Ebene über. Auch östlich der Elbe ist die Situation ähnlich. Von Südosten nach Nordwesten fließt die Elbe durch das Gebiet, nach dem Durchbruch durch das Eibsandsteingebirge von fruchtbaren Auen begleitet. In tief eingeschnittenen Tälern durchziehen Weiße Elster, Zwickauer und Freiberger Mulde mit zahlreichen Nebenflüssen die Nordabdachung des Erzgebirges zur Elbe hin, im Oberlausitzer Bergland entspringen die Spree und die Schwarze Elster. Etwa vom Beginn der Eisenzeit an war das Gebiet der heutigen drei Bezirke von germanischen Stämmen besiedelt. Nach dem Untergang des Königreiches Thüringen, zu dem mindestens die westlichen Gebietsteile gehört hatten, verließen die Germanen das Land, das nun von nachrückenden slawischen Stämmen besiedelt wurde, die zum ersten Mal 630 bei einem Einfall in Thüringen erwähnt werden. In diesen Zeiten war nur ein geringer Teil des Landes besiedelt, vor allem das Elbtal, die später sog. Lommatzscher Pflege, die Gegenden um Bautzen, Rochlitz und Altenburg. Städte oder stadtähnliche Ansiedlungen bestanden an keiner Stelle. Im 10. Jahrhundert setzte die Eroberung der Lande durch deutsche Feudalherren ein. 929 begründete König Heinrich I. mitten im Slawenland die Burg Meißen. 968 wurde von Kaiser Ottol. das Bistum Meißen errichtet, das zusammen mit den Bistümern Merseburg und Zeitz (1030 nach Naumburg verlegt) die Aufgabe der Christianisierung der neuen Ostgebiete übertragen bekam. Etwa zur gleichen Zeit wie das Bistum wurde auch die Markgrafenschaft Meißen begründet, ihr Name wird allerdings erst 1046 erstmalig erwähnt. Der große Slawensturm, der 983 die nördlich davon gelegenen Bistümer hinwegfegte, ließ Meißen unberührt. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts kam es zu fast dreißigjährigen Kämpfen zwischen den Deutschen und dem Polenkönig Boleslaw Chrobry. Ein 1031 abgeschlossener Vertrag sicherte schließlich dem deutschen Reich den Besitz der Oberlausitz. Die Markgrafen des 10. und 11. Jahrhunderts stammten aus verschiedenen Geschlechtern; unter ihnen muß Wiprecht von Groitzsch erwähnt werden, der als Schwiegersohn des Böhmenkönigs Vratislav dessen Unterstützung genoß und sein Gebiet beträchtlich erweitern konnte. Er begründete 1096 in Pegau das erste Kloster in diesem Gebiet... (Einleitung) ISBN 3361002494
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