Untersuchungen zum römischen Städtewesen auf der Iberischen Halbinsel.
Dt. Archäolog. Inst., Abt. Madrid, Madrider Forschungen Bd. 8.

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Buchbeschreibung
Berlin : de Gruyter, 1971.
gebundene Ausgabe. 4°. XIII, 84 S. : 1 Ktn.-Beil.,
ISBN-10: 3110036126 (3-11-003612-6)
ISBN-13: 9783110036121 (978-3-11-003612-1)
Titelblatt gestempelt, gutes Ex. - Vorwort. Literaturverzeichnis. I. Voraussetzungen und Quellenlage. II. Die republikanischen Städtegründungen. III. Zu Gründungen der caesarisch-augusteischen Zeit. IV. Gründungen zwischen Tiberius und Galba. V. Vespasian und die Verleihung des latinischen Rechts an „ganz Spanien" VI. Zur inneren Organisation spanischer Städte. Anhang A: Die „Municipia provinciae Lusitaniae" von CIL II 760. Anhang B: Listen der privilegierten Gemeinden in den iberischen Provinzen I Baetica. II Lusitania. III Tarraconensis. Register. - Das Problem, wie von Rom aus, das seiner ganzen Verfassung nach als Stadtstaat angelegt war, das immer weiter um sich greifende Imperium verwaltet werden sollte, wurde definitiv erst unter Augustus gelöst, der allerdings die Grundzüge der republikanischen Praxis beibehielt. Eine engmaschige, bürokratische Regierung der Provinzen kam schon aus finanziellen Gründen nicht in Frage, da die Römer immer darauf sahen, daß der Ertrag, den ein solches „Außenland" in Form von Tributen, Zöllen und indirekten Steuern einbrachte, in einem vernünftigen Verhältnis zu den Verwaltungskosten stand1. Deshalb blieb lange Zeit der administrative Apparat in den Provinzen recht bescheiden: neben dem Statthalter ein oder mehrere Legati bzw. ein Quaestor als seine Vertreter und Gehilfen, für die Finanz- und Steuerverwaltung kaiserliche Prokuratoren mit einem zahlenmäßig sehr geringen Unterpersonal und für Polizeiaufgaben das Militär2. Bei dieser Sachlage blieb als einzige Alternative, möglichst weite Gebiete staatlicher Aktivität der Selbstverwaltung der Provinzialen zu überlassen und sich selbst auf die administrative Aufsicht und Oberleitung zu beschränken. Die Selbstverwaltung wurde zumeist den schon vorhandenen politischen Gebilden, d. h. Städten, Gauen oder Stämmen, übertragen, also territorialen Einheiten, denn auch die Städte hatten in der Antike ihr — oftmals recht großes — Landgebiet3; die große Mehrzahl der „Städte" des römischen Reiches waren ja Ackerbürgergemeinden und die städtische Aristokratie bestand aus Familien großer Landbesitzer. Bei den Stämmen mußte oft erst ein administrativer Mittelpunkt, ein oppidum, geschaffen werden, damit sie die ihnen vom Reich übertragenen Funktionen ausfüllen konnten4. Die römische Herrschaft brachte also aus rein verwaltungstechnischen Gründen auch fast immer eine weitgehende Urbanisierung der unterworfenen Gebiete mit sich. Mit dieser Urbanisierung verband sich im Westen des Reiches5 eine im Lauf der Zeit immer stärker werdende Romanisierung, da sich die Italiker (Auswanderer, Händler, verabschiedete Soldaten) hauptsächlich in den Städten niederließen und die regierende Oberschicht der Gemeinden für römische Kultur und Zivilisation am empfänglichsten war. (S.1). ISBN 3110036126
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