Csontvary. Von Lajos Nemeth.

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Buchbeschreibung
Corvina Verlag; Budapest, 1970.
Originalleinen mit illustr. Schutzumschlag. 254 S.; zahlr. Illustr. (auch farb.); 33 cm.
Gutes Ex.; Umschl. berieben. - Tivadar Kosztka Csontváry (* 5. Juli 1853 in Kisszeben (heute Sabinov, Slowakei); † 20. Juni 1919 in Budapest; wirklicher Name Mihály Tivadar Kosztka, Künstlername Csontváry) war ein ungarischer Maler, der figurative Bilder in expressiver Farbigkeit malte. ... Er bereiste Länder wie Palästina, den Libanon, Sizilien, Griechenland, Bosnien und Ägypten, von wo er eine Vielzahl von Eindrücken mitbrachte, die er für seine Bilder, insbesondere von Landschaften, künstlerisch verarbeitete. Er gilt nicht eigentlich als naiver Maler, da er, trotz naiver Anklänge, seine Malerei in Ausdruck und Komposition zu hoher Meisterschaft entwickelte. Einige seiner Bilder haben monumentale Formate von bis zu 4 mal 7 Metern und werden dem Expressionismus zugerechnet, enthalten aber auch Elemente des Post-Impressionismus ... Seine ersten Ölbilder datieren von 1894. Mit fortschreitendem Alter litt Csontváry unter latenter Schizophrenie, seine Schaffensphase war daher kurz und endete 1910, nach 16 Jahren. Viele Maler, die von seiner Kunst Kenntnis erlangten, u. a. Picasso, zollten ihm große Anerkennung. Dennoch starb er verarmt und vereinsamt. ... (wiki) // ... Auch Csontvary gelangte in seiner Malerei über selbstquälerischen Expressionismus zu einer Überhöhung der Schöpfung und seiner selbst. Seine Formensprache ist in manchem der der französischen Nachimpressionisten verwandt - zum Beispiel in der originellen Verschmelzung von Divisionismus und dekorativer Vereinfachung. Die naive Stimmung einiger Bilder läßt an Henri Rousseau denken, sein Symbolismus dagegen an James Ensor und den Surrealismus, seine tragische Menschendarstellung an den Expressionismus. Trotzdem kann man ihn in keine dieser Richtungen einreihen, und man kann ihn auch nicht als bloßen Eklektiker bezeichnen, der die Strömungen seiner Zeit einfach übernahm und summierte. Csontvary gehört zu den Künstlern, die einen eigenen souveränen Stil schufen. Ebenso stark wie mit seinen Zeitgenossen war er mit den großen Epochen der Kunstgeschichte verbunden: Er fühlte sich dem Primitiven der Felszeichnungen verwandt. In seiner krankhaften Megalomanie wollte er es mit Raffael aufnehmen. Sein dekoratives Linienspiel erinnert an die Japaner, seine Farbenphantasie an die persischen Miniaturen. So ist er ihnen allen ebenso verwandt wie seinen Zeitgenossen. Die vorliegende Monographie verfolgt Csontvarys Lebensweg, angefangen bei seiner mystischen Berufung bis zu seinen großen, monumentalen Gemälden. Bei der Analyse der Werke wird versucht, die ästhetischen Probleme zu ergründen, die sich aus dem eigentümlichen Lebenswerk Csontvarys ergeben. Der Verfasser Lajos Nemeth ist ein ausgezeichneter Kenner der modernen ungarischen Malerei. Das Buch ist der erste Versuch, Csontvarys Kunst auf wissenschaftlicher Grundlage zu erforschen und eine Erklärung für sein Weltbild zu geben. / Der Band enthält 49 Farbtafeln und 77 Schwarzweiß-Reproduktionen. (Verlagstext)
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