Die Tarxien-Tempel und das Saflieni-Hypogäum. Prähistorisches Malta.

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Buchbeschreibung
Interprint Ltd.; Malta, 1994.
(1.Aufl.).
96 S.; Illustr.; 21 cm; kart.
Gutes Ex. - Die Tempel von Tarxien in Tarxien, auf Malta wurden von etwa 3250 v. Chr. bis 2500 v. Chr. errichtet. Die Anlage aus der Jungsteinzeit ist seit 1992 Teil der UNESCO-Welterbestätte „Megalithische Tempel von Malta“ und wurde in das Nationale Inventar der Kulturgüter der maltesischen Inseln aufgenommen. ... (wiki) // ... Was die Innenarchitektur (Grundriß) der Tempel betraf, standen die Ausgraber vor einem Rätsel, halbkreisförmige Räume (Apsiden) in Kleeblattform oder mehrlappig angeordnet, umgeben von einer megalithischen Außenmauer, prägten die Tempelform. Die Tempelbauer vermieden es, kantige oder rechteckige Räume zu bauen. Warum? 1956 fand man in der Nähe des Dorfes Xemxija Grabkammern, die 5600 Jahre alt waren. Diese Gemeinschaftsgräber waren so in den weichen Kalkstein gehöhlt, daß man als Deckenstützen Wandvorsprünge stehen ließ, die unregelmäßig aneinandergereihte Vertiefungen (Apsiden) ergaben. Vergleicht man die Innenarchitektur der ältesten Tempel mit den Querschnittsformen der Xemxija-Grabkammern, ist die Ähnlichkeit augenfällig. Unser Wissen über die Ureinwohner Maltas stammt überwiegend aus ihren Gräbern und Tempeln. Die dort aufgefundenen Gegenstände und Einrichtungen weisen eindeutig auf einen Totenkult bzw. Ahnenver-ehrung und die Anbetung einer fettleibigen Fruchtbarkeitsgottheit hin. Es ist sehr naheliegend, daß die Tempelbauer die Innenarchitektur von den Grabkammern ableiteten, um in ähnlicher Umgebung ihren Ritualien nachgehen zu können. Auch die starke Ummantelung des gesamten Tempelkomplexes erweckt den Eindruck einer vergrößerten Grabhöhle. Notwendig wurden die Tempelbauten wahrscheinlich durch die wachsende Population … (S. 6)
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