Dietmar Erlacher.
(Ausstellung?).

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Buchbeschreibung
Salzburg; Kulturamt, o.J. (ca.1991).
24 S.; farb. Illustr.; 30 cm; kart.
Gutes Ex. - Text von Michaela Slatner-Prückl. - Illustr.: Nach Trachila; Sich einem Traum überlassen; Hindurchschimmern; Vom Feuer im Tigerauge; Ein leichter Brief; Zerträumen; Wie leicht! / u.a. - … Diese kontinuierliche Fluktuation im innerstrukturalen Bereich, die dem Rezipienten permanent neue optische Konstellationen bietet, ist auch symptomatisch für Erlachers gesamten künstlerischen Entwicklungsprozeß, dessen Bogen sich von der Thematisierung des konkreten Gegenstandes in Form von Naturstudien über die Aktzeichnung bis hin zu den graphisch-malerischen Interpretationen minimalistischer oder allgemein experimenteller, zeitgenössischer Musik spannt. Die meisten in den letzten Monaten und Wochen entstandenen Arbeiten basieren auf der konsequenten Auseinandersetzung mit Kompositionen von Wim Mertens, wie "Motives for writing" oder "A man of no fortune and with a name to come" und der musikalischen Untermalung zu dem Dokumentarfilm "Step across the border" über Fred Frith, Analog zu diesen außergewöhnlich differenzierten Klangsprachen, die für den sensiblen jungen Künstler wahrend des Malaktes als eigentliche Stimulanz agieren, entstehen jene raffinierten Bilder, die in der Sphäre zwischen Linie und Kolorit, Grafik und Malerei wie Fläche und Raum balancieren, Deren komplexe Bewegungsmuster - von denen keines dem anderen gleicht - formulieren schließlich jenes faszinierende Chaos des Kosmos, dessen Zauber sich niemals erschöpft, Dietmar Erlacher offenbart uns damit den prozessualen Charakter des Kunstwerks, denn Linie und Kolorit unterwerfen sich sukzessive dem Ablauf der Musik; selbst in Blättern wie "nach Trachila", in dem er eine literarische Bindung zu Christoph Ransmayers "Die letzte Welt" eingeht, ist der Weg das eigentliche Ziel Im Konnex mit den jeweils adäquaten Klangfolgen formuliert er ein spontanes Wechselspiel akkustisch-emotionalen Erlebens, das im frottageartigen Zudecken und mehrmaligen Übermalen sowie dem anschließenden Freilegen der darunterliegenden Schichten bis hin zum Trägermaterial, dem Papier, seinen unnachahmlichen Ausdruck erfährt … (Vorwort)
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