Brief J.G. Fichte an Johanna Rahn) Den Mitgliedern des Leipziger Bibliophilen-Abends zum 4. Februar 1922 gewidmet von H.S. W.J.
Handschriften-Faksimile.

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Buchbeschreibung
Leipziger Bibliophilen-Abend, 1922.
2 S. Informationstext u. 6 Seiten Handschriften-Faksimile; in Mappe.
Gutes Ex.; die Mappe leicht gebräunt. - Nur Faksimile (Text wird nicht "übersetzt"). - Die Schweizer Bekannten nehmen einen großen Raum in den Briefen ein (über Nikolaus Achelis; Escher) // Johanna Rahn war die Freundin von Fichte; später seine Ehefrau; Brief von 1790. - Johann Gottlieb Fichte (* 19. Mai 1762 in Rammenau; † 29. Januar 1814 in Berlin) war ein deutscher Erzieher und Philosoph. Er gilt neben Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Georg Wilhelm Friedrich Hegel als wichtigster Vertreter des Deutschen Idealismus. Fichte war das erste von acht Kindern des Bandwebers Christian Fichte und seiner Frau Dorothea (geb. Schurich) in Rammenau in der Oberlausitz. Er wuchs ärmlich in einem von Frondiensten geprägten dörflichen Milieu auf. Seine Auffassungsgabe und sein gutes Gedächtnis fielen einem Verwandten der örtlichen Gutsherrschaft, dem Gutsherrn Freiherr Haubold von Miltitz, bei einem Besuch in Rammenau auf: Er hatte eines Sonntags die kirchliche Predigt verpasst, woraufhin der zehnjährige Fichte gerufen wurde, von dem man versicherte, er könne die Predigt wiederholen. Daraufhin imitierte dieser den Pfarrer so perfekt, dass der Freiherr in seiner Entzückung dem Kind nach einer Vorbereitungszeit im Pfarrhaus zu Niederau den Besuch der Stadtschule in Meißen ermöglichte. Danach finanzierte ihm sein Förderer 1774 eine Ausbildung an der Landesschule Pforta bei Naumburg, verstarb jedoch im selben Jahr. Nach seiner Schulzeit zog Fichte 1780 nach Jena, wo er an der Universität ein Theologie-Studium begann, wechselte jedoch bereits ein Jahr später den Studienort nach Leipzig. Die Familie von Miltitz unterstützte ihn nun nicht mehr finanziell, er war gezwungen, sich durch Nachhilfeunterricht und Hauslehrerstellen zu finanzieren und brachte das Studium zu keinem Abschluss. In dieser aussichtslosen Lage bekam er 1788 in Zürich eine Stelle als Hauslehrer, die er aber nur zwei Jahre innehatte, da er der Auffassung war, dass man, bevor man Kinder erzieht, zuallererst die Eltern erziehen müsse. Dort verlobte er sich mit Johanna Marie Rahn (1755?1819), Tochter des Kaufmanns und Wagmeisters Johann Hartmut Rahn und Nichte des Dichters Klopstock. Anschließend ging er wieder nach Leipzig. Fichtes Plan, Prinzenlehrer zu werden, scheiterte. Seine zweite Idee, eine "Zeitschrift für weibliche Bildung", lehnten mehrere Verleger ab. Trauerspiele und Novellen brachten ihm ebenfalls keine finanzielle Sicherheit.
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